info@aq4aquaristik.de

DIE Spezialisten für Urzeitkrebse und Aquaristik!
Mehr als 40 Jahre Erfahrung!

Der AQ4Aquaristik Blog

Ceylon-Zwergbarbe, Horadandia atukorali

von | 12.12.2015 | Fische | 0 Kommentare

Horadandia atukorali ist mit maximal 2,5 cm Länge die kleinste Barbe Sri Lankas. Ihre Färbung kann man als silbrig-weißweinfarbig mit Tendenz zu grün beschreiben. Damit ist sie kein sonderliches Farbwunder. Die Männchen bleiben kleiner als die Weibchen, sind schlanker und in Balzstimmung etwas intensiver gefärbt. Die Art wird mit unter 2 Jahren nicht sehr alt.
Die Ceylon-Zwergbarbe kommt im Küstenbereich Sri Lankas in den vielen kleinen Stauseen und Reisfeldzuflüssen vor. Dort halten sie sich im verkrauteten Uferbereich auf. Die Wasserwerte dürften um 25 °C bis 28 °C bei pH-Wert 6 bis 7 liegen. Nachweisen konnte ich sie zusammen mit Zwerghechtlingen Aplocheilus parvus und Schwarzen Spitzschwanzmakropoden Pseudosphromenus cupanus. In Aquarien ab 54 Liter kann eine Gruppe von 10 bis 15 Tieren mit einem Paar der Makropoden oder einigen Zwerghechtlingen entsprechend der natürlichen Biotope vergesellschafet werden.
Fühlen sich die kleinen Barben sicher, schwimmen sie recht häufig in freiem Wasser in einer losen Gruppe.

Der etwas kleiner bleibende Smaragdbärbling Microdevario kubotai (Synonym: Microrasbora kubotai) aus Thailand ist ähnlich gefärbt und hat ähnliche Ansprüche.

Pflege

Der Heimat dieser Fische sollte man Rechnung tragen und das Aquarium somit am Rand dicht bepflanzen. Bei dunklem Bodengrund und mäßiger Beleuchtung werden aus den ansonsten grauen Fischen gelblich-grün glänzende Juwelen. Regelmäßige Wasserwechsel bei einem pH-Wert knapp unter 7, weichem Wasser und einer Temperatur um 25 °C sind für diese Fischche sinnvoll.

Zucht

Die Zucht ist nicht ganz so einfach und erfolgt am besten im Daueransatz im Haltungsbecken. Eine dichte Moosschicht dient dabei als Ablaichsubstrat und Zufluchtsort für die Jungfische. Die Eier werden von den Barben gefressen, wobei sie im engen Pflanzengeflecht nicht alle finden werden. Die Jungfische sind sehr klein und ernähren sich zuerst von Infusorien und werden mit Pantoffeltierchen gefüttert bzw. finden ausreichend Nahrung in den Pflanzen. Bei guter Pflege sind die Jungfische nach 4 Wochen schon fast 1 cm groß und nach einem Vierteljahr fast so groß wie die Eltern.

Fütterung

Die Fütterung erfolgt mit kleinem Lebend- oder Frostfutter. Trockenfutter wird nicht so gern angenommen. Pasten an der Scheibe an der Wasseroberfläche platziert wird auch gern genommen.

Schlagwörter: barben | bärblinge | horadandia | Sri Lanka

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kai A. Quante

Kai A. Quante

Kai A. Quante ist seit Kinderzeiten Aquarianer. Im harten Wasser wurden zu Jungendtagen Lebendgebärende wie Segelkärpflinge, Black Mollies und Platies gezogen. Mit Umzug nach Braunschweig, mit seinem weichen Wasser, vermehrten sich die Aquarien auf inzwischen etwa 60 bis 80 mit 1,5 bis 180 Litern Volumen mit meist kleinen Fisch- und Wirbellosen-Arten, die sich in den Becken tummeln. Gezüchtet wurden früher diverse Harnisch- und Panzerwelse, Zwergbuntbarsche, Labyrinther und Salmler. Durch die Begeisterung für Wirbellose wurden Anfang der 1990er bereits Bienengarnelen gezüchtet, bald kamen Marmorkrebse und Ringelhandgarnelen als Grundlage für die Zucht diverser Krebs-, Garnelen- und Krabbenarten. Urzeitkrebse faszinieren seit Yps-Zeiten in der Jugend und sind ständige Begleiter. Sie bevölkern nun zwischen 20 und 40 Becken. Seit 2015 hat er mit AQ4Aquaristik eine eigene Marke für aquaristische Produkte im Bereich Urzeitkrebse, Futter und aquaristische Produkte.