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Großmaul-Antennenwels, Ancistrus sp. L309

von | 26.09.2019 | Fische | 0 Kommentare

Der Großmaul-Antennenwels ist aufgrund seines Mauls, seiner Tentakel, der Körperform und der Zeichnung für mich ein Highlight. Ancistrus sp. (L 309) hat ein im Verhältnis zu den anderen Antennenwelsen auffällig großes Maul, was bereits bei den Jungfischen sehr gut ausgeprägt ist. Von den über 20 Ancistrus-Arten und -Varianten, die ich vermehrt habe, waren es die einzigen, bei denen ich die Jungfische nicht einfach aus der Bruthöhle schütteln konnte. Sie müssen das große Maul wohl in der Natur schon wirklich benötigen.

Aussehen

Auch wenn die Maximalgröße der Art mit etwa 10 cm angegeben wird, waren meine Wildfänge an die 13 – 15 cm. Normalerweise haben die Tiere auch im Alter große grünliche bzw. rötliche Punkte, wobei eines meiner Tiere feinere zeigte.

Futter

Man kann die Tiere recht gut mit Futter ernähren, dass sowohl pflanzliche als auch tierische Bestandteile hat. Als Ancistrus mit kräftigem Maul sollte sind auch was zu knabbern haben. Bei unseren Futtersorten ist somit auch gut was dabei.

 

Zucht

Die Zucht entspricht der anderer Ancistrus, d.h. sie bevorzugen eine Höhle mit Vordereingang, so schmal, dass das Männchen sich noch durch Breitmachen gut einklemmen kann. Ich zählte etwa bis zu 100 Eier in einer Brut. Die Männchen bekommen ein kurzes, aber ausgeprägtes Geweih.

Die Aufzucht

Auffällig war, dass die L 309 bei mir extrem langsam wuchsen und nie die Größe der Eltern erreichten. Dies mag an der Beckengröße der Zuchtaquarien von nur 50 x 40 x 30 cm gelegen haben und den damit verbundenen Wasserwerten. Sinnvoll wären sicher große Aquarien, eine gute Strömung und unbelastetes Wasser bei einem pH-Wert unter 7 sowie Temperaturen ab 26 °C. Kräftiges, abwechslungsreiches Futter ist ein Muss, gern auch Laub dazu. Eine abwechslungsreiche Bepflanzung mit stabilen Pflanzen, bei mir Anubias und Javafarn auf Holz, viele Höhlen und wenig Licht kommen ihnen entgegen.

Schlagwörter: Ancistrus | Antennenwels | L309 | welse

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Kai A. Quante

Kai A. Quante

Kai A. Quante ist seit Kinderzeiten Aquarianer. Im harten Wasser wurden zu Jungendtagen Lebendgebärende wie Segelkärpflinge, Black Mollies und Platies gezogen. Mit Umzug nach Braunschweig, mit seinem weichen Wasser, vermehrten sich die Aquarien auf inzwischen etwa 60 bis 80 mit 1,5 bis 180 Litern Volumen mit meist kleinen Fisch- und Wirbellosen-Arten, die sich in den Becken tummeln. Gezüchtet wurden früher diverse Harnisch- und Panzerwelse, Zwergbuntbarsche, Labyrinther und Salmler. Durch die Begeisterung für Wirbellose wurden Anfang der 1990er bereits Bienengarnelen gezüchtet, bald kamen Marmorkrebse und Ringelhandgarnelen als Grundlage für die Zucht diverser Krebs-, Garnelen- und Krabbenarten. Urzeitkrebse faszinieren seit Yps-Zeiten in der Jugend und sind ständige Begleiter. Sie bevölkern nun zwischen 20 und 40 Becken. Seit 2015 hat er mit AQ4Aquaristik eine eigene Marke für aquaristische Produkte im Bereich Urzeitkrebse, Futter und aquaristische Produkte.