info@aq4aquaristik.de

DIE Spezialisten für Urzeitkrebse und Aquaristik!
Mehr als 40 Jahre Erfahrung!

Der AQ4Aquaristik Blog

Triops cancriformis rot (var. Beni Kabuto Ebi)

von | 23.03.2018 | Urzeitkrebse | 0 Kommentare

Die rote Zuchtform des Europäischen Sommerschildkrebses Triops cancriformis kommt wohl aus Asien und hat daher den Zusatz „Beni Kabuto Ebi“ erhalten.  Die Haltung und Zucht entspricht der Ursprungsart.

Warum ist Triops cancriformis var. Beni Kabuto Ebi rot?

Die Urform ist braun marmoriert. Den roten Triops fehlt die braune Farbe, weshalb sie aufgrund ihrer Körperflüssigkeit rot erscheinen. Wer genau hinschaut, erkennt jedoch noch die Marmorierung. Als Jungtiere sind sie, wie alle Triops Arten, noch recht blass. Die kräftig rosa rote Farbe entwickelt sich erst mit zunehmendem Alter.

Wie kommen die roten Triops in die Aquaristik?

Triops cancriformis ist zwar in Europa selten, aber doch weit verbreitet. In Japan wurde die Art vor einigen Jahren ebenfalls nachgewiesen. Vermutlich wurde im Aquarium oder sogar in der Natur ein rotes Exemplar entdeckt, denn albinotische Formen kennen wir gelegentlich auch von anderen Spezies. Da sich Triops cancriformis über Jungfernzeugung vermehren lassen, reicht ein weibliches Tier aus, um weitere rote Tiere zu züchten.

Dass die roten Triops in der Natur verbreitet sind und, wie im Internet zu lesen, aus Reisfeldern kommen, mag für Einzeltiere stimmen. Dort werden sich allerdings nur wildfarbige Tiere durchsetzen, denn die sind deutlich besser gegen Fressfeinde getarnt.

Für die Aquaristik und insbesondere Kinder und Jugendliche sind diese Urzeitkrebse besonders spannend, da ohne Heizung in weichem Wasser sehr gut zu pflegen und darüber hinaus sehr farbenprächtig. Da lohnt es sich, mal ein kleines Becken einzurichten. Im Spielzeughandel taucht Triops cancriformis nie auf!

Wir haben unsere Komplettsets mit allem notwendigen Zubehör zusammengestellt und bieten diese in verschiedenen Größen an.

Gruppenhaltung von Triops cancriformis rot

Die Triops cancriformis rot sind untereinander recht friedlich und neigen bei hochwertiger Fütterung kaum zum Kannibalismus. In einem Aquarium mit einer Grundfläche von 30 x 40 cm können bis zu 20 große Tiere gehalten werden. Dazu sollten Pflanzen wie Hornkraut oder Wasserpest eingebracht werden, die sowohl zum Klettern einladen als auch Nitrat aus dem Wasser ziehen.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kai A. Quante

Kai A. Quante

Kai A. Quante ist seit Kinderzeiten Aquarianer. Im harten Wasser wurden zu Jungendtagen Lebendgebärende wie Segelkärpflinge, Black Mollies und Platies gezogen. Mit Umzug nach Braunschweig, mit seinem weichen Wasser, vermehrten sich die Aquarien auf inzwischen etwa 60 bis 80 mit 1,5 bis 180 Litern Volumen mit meist kleinen Fisch- und Wirbellosen-Arten, die sich in den Becken tummeln. Gezüchtet wurden früher diverse Harnisch- und Panzerwelse, Zwergbuntbarsche, Labyrinther und Salmler. Durch die Begeisterung für Wirbellose wurden Anfang der 1990er bereits Bienengarnelen gezüchtet, bald kamen Marmorkrebse und Ringelhandgarnelen als Grundlage für die Zucht diverser Krebs-, Garnelen- und Krabbenarten. Urzeitkrebse faszinieren seit Yps-Zeiten in der Jugend und sind ständige Begleiter. Sie bevölkern nun zwischen 20 und 40 Becken. Seit 2015 hat er mit AQ4Aquaristik eine eigene Marke für aquaristische Produkte im Bereich Urzeitkrebse, Futter und aquaristische Produkte.