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Gepunktetes Blauauge, Pseudomugil gertrudae

von | 08.01.2016 | Fische | 0 Kommentare

Blauaugen faszinieren durch ihre Schwimmweise, Kleinheit, blauen Augen und sind meist farbenprächtig.
Die Haltung ist bereits in kleineren Aquarien möglich. Die bis 3 cm großen Gepunkteten Blauaugen haben eine gelbliche Grundfarbe mit dunklen Punkten. Die Brustflossen sind je nach Standortform gelblich, weißlich oder sogar rötlich gefärbt. Männchen bekommen längere Flossen und tanzen mit den langen Brustflossen wie Schmetterlinge vor den Weibchen. Pseudomugil gertrudae ist weit verbreitet und kommt in Australien, Neuguinea und auf den Aru Inseln in verschiedenen Farbvarianten vor.

Pflege

Obwohl die Blauaugen recht klein sind, sind sie sehr schwimmfreudig, weshalb Aquarien ab 30 Liter für ein Trio von einem Männchen mit zwei Weibchen Mindestmaß sind, größere Aquarien sind besser. Für den Hintergrund ist eine feinblättrige Bepflanzung zu wählen. Es muss genügend Schwimmraum frei sein. Weiches bis mittelhartes Wasser bei einem pH-Wert um 7 und eine Temperatur um 25 °C ist passend, wobei die Tiere recht anpassungsfähig sind. Leicht gedämpftes Licht und dunkler Bodengrund bringt die Farben zur Geltung.
Die Vergesellschaftung kann gut mit kleinen Zwerggarnelen und Zwergpanzerwelsen erfolgen.

Zucht

Die Blauaugen laichen in feinen Pflanzen ab, nachdem das Männchen das Weibchen recht heftig angebalzt hat. Alternativ kann auch ein Wollmopp ins Becken gehängt werden. Die Jungen schlüpfen nach bis zu 4 Wochen. Sie sind recht klein und werden in kleinen Aquarien leicht von den Eltern gefressen. Daher können die recht großen Eier täglich abgesammelt und in einem separaten Becken zum Schlupf gebracht werden. Die Aufzucht erfolgt mit Artemia-Nauplien.

Ähnliche Arten

Das Genetzte Blauauge Pseudomugil reticulatus bleibt ebenfalls recht klein und kann einfach gehalten und gezogen werden, ist allerdings selten im Handel erhältlich.
Das Blaurücken-Blauauge Pseudomugil cyanodorsalis kann ebenfalls in einem kleinen Aquarium gepflegt werden, benötigt allerdings 5 g bis 20 g Meersalz im Wasser.

Fütterung

Sie fressen gern kleines Lebendfutter, nehmen allerdings auch Flocken- oder Granulatfutter von der Oberfläche bzw. Pastenfutter.

Schlagwörter: blauaugen | pseudomugil

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Kai A. Quante

Kai A. Quante

Kai A. Quante ist seit Kinderzeiten Aquarianer. Im harten Wasser wurden zu Jungendtagen Lebendgebärende wie Segelkärpflinge, Black Mollies und Platies gezogen. Mit Umzug nach Braunschweig, mit seinem weichen Wasser, vermehrten sich die Aquarien auf inzwischen etwa 60 bis 80 mit 1,5 bis 180 Litern Volumen mit meist kleinen Fisch- und Wirbellosen-Arten, die sich in den Becken tummeln. Gezüchtet wurden früher diverse Harnisch- und Panzerwelse, Zwergbuntbarsche, Labyrinther und Salmler. Durch die Begeisterung für Wirbellose wurden Anfang der 1990er bereits Bienengarnelen gezüchtet, bald kamen Marmorkrebse und Ringelhandgarnelen als Grundlage für die Zucht diverser Krebs-, Garnelen- und Krabbenarten. Urzeitkrebse faszinieren seit Yps-Zeiten in der Jugend und sind ständige Begleiter. Sie bevölkern nun zwischen 20 und 40 Becken. Seit 2015 hat er mit AQ4Aquaristik eine eigene Marke für aquaristische Produkte im Bereich Urzeitkrebse, Futter und aquaristische Produkte.

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