Urzeit Trio
Es sind tolle Ansätze mit einer wirklich hohen Schlupfrate. Allerdings hat das Ganze auch so seine Tücken. Wir hatten schon etwas länger darüber nachgedacht, da unser Sohn Aquarien toll findet, uns ein Aquarium zuzulegen. Allerdings müssen Tiere immer auch versorgt werden (z. B. auf Reisen), und da das Ganze Arbeit bereitet, hatten wir uns für die recht kurzlebige Variante der Triopse entschieden. Damit ein bisschen Abwechslung im Becken herrscht, nahmen wir diesen. Der Ansatz hat super geklappt. Im perfekten Bereich bei 26 °C und viel Licht sind innerhalb von 47–72 Stunden bestimmt an die 100 Nauplien erschienen. Es lässt sich bei dem Gewusel dann relativ schwer zählen – es ist mehr eine Schätzung. Nach 4 Tagen war der absolute Höhepunkt erreicht. Anschließend hat die Population im Becken stark abgenommen. Wir haben uns zuerst gefragt: Wie kann das sein? …Es hatte sich herausgestellt, dass wir zwei sehr große Triops hatten, die hervorragende Jäger waren und sehr viele Feenkrebs-Nauplien gefressen haben. Auch Attacken auf Muschelschaler waren zu beobachten, allerdings sind die kleinen Muscheln wohl sehr resistent und haben es dann zum Großteil überstanden. Ich habe dann mit AQ4Aquaristik telefoniert, der sehr freundliche Mitarbeiter hat mir gesagt: „Ja, es kann natürlich sein, dass es bei den Ansätzen schon vorkommt, dass Triopse sehr schnell schlüpfen, dadurch einen Größenvorteil erhalten und die Feenkrebse dann auch als Nahrung betrachten.“ Wir haben dann die beiden halbstarken Jäger in ein anderes Becken gesetzt. Im Ganzen trotzdem ein toller Erfolg. Man muss das Ganze halt nur ein wenig mit Vorsicht angehen. Wir werden jetzt nochmals ein Set bestellen und dann mit getrennten Aufzuchtbecken arbeiten. Der Ehrgeiz für ein neues Hobby ist geweckt – nächster Versuch mit etwas weniger Krimi vielleicht ;)















